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 BeitragBetreff des Beitrags: Ufo-Programme der USA
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    Verfasst: 19. Dez 2017, 13:44 
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Auf Grund gesetzlicher Vorschriften mussten in den USA wohl einige Dokumente zu geheimen Projekten der US-Regierung offengelegt werden. In diesem Zusammenhang ist die NewYork-Times (Bericht vom 16.12.2017, Bericht vom 18.12.2017) auf ein 22-Millionen-Dollar schweres Programm des US-Verteidigungsministeriums gestossen, dass "offiziell" zwischen 2007 und 2012 lief und der Identifikation bzw. Untersuchung den eigenen Kräften "überlegener Bedrohungen" im Bereich der Luft- und Raumfahrt dienen sollte.

Im Rahmen der Offenlegung wurden auch Aufklärungsvideos von F/A-18-Jets mit Originalton veröffentlicht. In einem Video ist bspw. ein Objekt zu sehen, das bei ca. 200 km/h Gegenwind fast stehen bleibt und eine Rotationsbewegung durchführt. In einen zweiten Video beschleunigt das beobachtete Objekt plötzlich so schnell, dass selbst militärische Aufklärungsausrüstung offenbar nicht in der Lage ist, die "Zielerfassung" aufrecht zu erhalten.

Es muss sich hierbei aber nicht um Aliens handeln, vielleicht ist es auch militärtechnik anderer Staaten o.ä. Der NY-Times war es aber eine Titelstory und dem US-Militär, das im Titel des Programms auch von "Bedrohungen" spricht, mind. 22 Millionen-Dollar wert. Weitere Einzelheiten des Projekts sind nicht bekannt und rechtlich gesehen damit vermutlich weiterhin "geheimhaltungswürdig".

https://www.youtube.com/watch?v=tf1uLwUTDA0
https://www.youtube.com/watch?v=6rWOtrke0HY


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 BeitragBetreff des Beitrags: Re: Ufo-Programme der USA
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    Verfasst: 19. Dez 2017, 14:06 
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Was ich an den UFO-Sichtungen immer so toll finde - es gibt niemals wirklich richtig scharfe Bilder...
IMMER, aber wirklich immer gibts nur Pixelbrei... Da kann sich sonst wer nen Spaß gemacht haben...

Versteht mich nicht falsch, sicher gibt es außerirdisches Leben irgendwo im Universum - aber es ist schon komisch, dass alle Sichtungen auf der Erde nur Grafikmüll sind ;)

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 BeitragBetreff des Beitrags: Re: Ufo-Programme der USA
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    Verfasst: 19. Dez 2017, 14:10 
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Das war doch beide Male das gleiche UFO hab ich genau gesehen.

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 BeitragBetreff des Beitrags: Re: Ufo-Programme der USA
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    Verfasst: 19. Dez 2017, 14:19 
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Auch ein Artikel zu dem Thema:

http://www.news.de/panorama/855680809/a ... mschiff/1/

Besonders interessant dabei finde ich den Part:
"Forscher, die an Ferntransporten arbeiten, haben zuvor vorgeschlagen, dass eine Zigarren- oder Nadelform die wahrscheinlichste Architektur für ein interstellares Raumschiff ist, da dies Reibung und Schäden durch interstellares Gas und Staub minimieren würde", so Hawking und seine Kollegen von "Breakthrough Listen".

Also nichts mit: Beste Raumschiffform wäre eine Kugel o.ä., weil es da die optimale Raumausnutzung gibt.

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 BeitragBetreff des Beitrags: Re: Ufo-Programme der USA
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    Verfasst: 19. Dez 2017, 15:05 
Zuletzt geändert von Loewenstolz am 19. Dez 2017, 15:17, insgesamt 1-mal geändert.
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DTC hat geschrieben:
Was ich an den UFO-Sichtungen immer so toll finde - es gibt niemals wirklich richtig scharfe Bilder...
IMMER, aber wirklich immer gibts nur Pixelbrei... Da kann sich sonst wer nen Spaß gemacht haben...


Erstens, geht es nicht um UFO's (=Außerirdische), sondern um die Tatsache, dass die USA mind. 22 Millionen Dollar zwischen 2007 und 2012 ausgegeben haben, um sog. “unidentified aerial phenomena” zu untersuchen, die sie - nach dem Titel des Programms - auch als Bedrohung angesehen haben. Dabei haben die USA im Prinzip seit 1969 behauptet, dass die Untersuchung solcher Phänomene keinen cent Wert sei (Quelle: NY-Times von gesterns, Link im OP). Brisant wird die ganze Sache dann noch mehr, weil das US-Vertidigungsministerium wohl den Verbleib einiger Billionen Dollar an Steuergeldern nicht erklären kann.

Zweitens, handelt es sich nicht um irgendein Video, sondern um offizielle Video des US-Verteidigungsministeriums. Entsprechend sind die Videos bzw. Bilder (screenshots aus den Videos) der NY-Times auch mit dem folgendem Hinweis versehen: By Courtesy of U.S. DEPARTMENT OF DEFENSE on Publish Date December 16, 2017. Photo by Courtesy of U.S. Department of Defense. FakeNews-Debatten hin oder her: Hier ist es fraglich, ob die NY-Times Bildmaterial dem US-Verteidigungsministeriums einfach "unterjubelt".

Drittens, muss man bei dem Bildmaterial, dass mit einem [url=AN/ASQ-228 ATFLIR]AN/ASQ-228 ATFLIR[/url] entstanden ist, beachten, dass es sich um Infrarotaufnahmen handelt. Das Teil hat eine Reichweite von 60km. Die F/A-18s in den Videos waren dann auch mit gut 400 km/h unterwegs, wobei bei der Bildqualität dann auch noch die Gewschindigkeit des Objektes eine Rolle spielt usw.

Ich weiß nicht, wie gut heutzutage Infrarotkameras Bilder bei mehr als 400 km/h und bis zu 60km Entfernung machen können. Aber es ist wohl Tatsache, dass diese Objekte "Alarmstarts" von Abfangjägern auslösten und selbst Fachmänner des US-Militärs das Objekt nicht identifizieren konnten, so dass die Aufklärungsdaten in einem Projekt zu "UFOs" landeten, das offiziell nicht existierte.

Svendo hat geschrieben:


Die Videos im OP sind nicht von "Oumuamua", sondern mitunter aus 2004, die erst jetzt vom Pentagon freigegeben worden sind bzw. freigegeben werden mussten.


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 BeitragBetreff des Beitrags: Re: Ufo-Programme der USA
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    Verfasst: 19. Dez 2017, 15:15 
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Also in den Videos geht es im Prinzip um UFOs - also um unbekannte Flugobjekte (sonst wäre deine Themenüberschrift ja auch Quatsch ;) ).
Ob das jetzt Außerirdische sind oder nicht, sei mal dahingestellt...

Mir ist schon klar, dass hier aus großen Entfernungen mit Infrarot was aufgenommen wurde.
Trotzdem ist es ja nicht zu leugnen, dass es IMMER so ist - entweder Infrarot, oder total verwackelt, oder total unscharf oder beides oder oder oder...
Gab ja letztens schon mal solch ähnliche Infrarotaufnahmen (wurde hier im Forum auch verlinkt).

Ich warte auf richtig scharfe Aufnahmen von unbekannten Flugobjekten - aber dann geht der Hype los ;) :D

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 BeitragBetreff des Beitrags: Re: Ufo-Programme der USA
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    Verfasst: 19. Dez 2017, 16:10 
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Vielleicht ist es IMMER so, weil es technisch nicht besser geht, gerade bei den Geschwindigkeiten, mit denen Jets unterwegs sind? Ist nur so eine Vermutung, wobei die Videos nun auch 13 Jahre alt sind. Die verwendeten FLIR-Geräte sollten aber jeweiliger State-of-the-Art gewesen sein.

Aber der eigentlich Punkt ist bei der Geschichte, dass das US-Verteidigungsministerium nun bestätigt hat, was es gut fünfzig Jahre lang dementierte. Und dafür ist es egal, ob es ein Video in HD ist oder nicht. Es geht nicht um den Nachweis außerirdischen Lebens, sondern darum, dass es im Pentagon Leute gibt/gab, die es für sinnvoll erachtet haben, pro Jahr 4,4 Millionen Dollar an Steuergeldern auf den Tisch zu legen, um das "Ufo-Phänomen" zu untersuchen. Aber mehr wissen wir nicht, die ganzen Ergebnisse des fünfjährigen Projekts sind weiterhin geheim. :wink:

Focus.de hat den Beitrag der NY-Times gestern auch aufgegriffen: https://www.focus.de/wissen/weltraum/22 ... 99044.html


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 BeitragBetreff des Beitrags: Re: Ufo-Programme der USA
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    Verfasst: 20. Dez 2017, 12:34 
Loewenstolz hat geschrieben:
Vielleicht ist es IMMER so, weil es technisch nicht besser geht...


Und genau daran liegt es! Ein Objekt aus solchen Distanzen zu Fotografieren bzw zu Filmen ist eine extrem hohe physikalische Herausforderung. Ich selbst fotografiere im Semi-Professionellen Bereich und dort ist es so, das bereits Distanzen ab 300 Metern (!!!) zu drastischen Verschlechterungen der Bildqualität führen können. Das Problem verstärkt sich mit steigender Objektivbrennweite expotentiell.

In folgendem Videos kann man diese Luftbewegung sehr gut nachvollziehen:
https://www.youtube.com/watch?v=xSzBA46JYQ8
https://www.youtube.com/watch?v=DCfDMU92JqI

Zwischen dem Kameraobjektiv und dem Objekt befindet sich eine menge Luft, welche sich auf diesen Distanzen in die verschiedensten Richtungen bewegt. Dadurch verschwimmt das Bild ohne etwas daran ändern zu können.
Die Geschwindigkeiten mit denen die Objekte unterwegs sind spielen eine untergeordnete Rolle. Das wird durch Verschlußzeiten von bis zu 1/4000 sek. (eher 1/8000 sek.) locker ausgeglichen.

Aus dem gleichen Grund wurde zum Beispiel das Hubble Teleskop in den Orbit geschickt und hier auf der Erde befindliche Teleskope werden bevorzugt auf hohe Punkte gesetzt. Dort unterliegt das Teleskop nämlich nicht mehr (oder weniger) den Einflüssen welche hier unten auf der Erde sind und die Bildqualität steigt drastisch an (oke oke... Lichtverschmutzung spielt natürlich auch eine große Rolle).


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 BeitragBetreff des Beitrags: Re: Ufo-Programme der USA
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    Verfasst: 9. Jan 2018, 02:51 
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Interview mit dem "Staffelführer" des "Events": https://www.youtube.com/watch?v=jCaruUtiPHo


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